<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/2.3.1" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>Polen Digital</title>
	<link>http://www.polen-digital.de</link>
	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 08:03:20 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.3.1 DE-Edition</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Neues Jahrbuch Polen 2012 über die Regionen Polens</title>
		<link>http://www.polen-digital.de/news/neues-jahrbuch-polen-2012-uber-die-regionen-polens/</link>
		<comments>http://www.polen-digital.de/news/neues-jahrbuch-polen-2012-uber-die-regionen-polens/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 16:41:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Müller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.polen-digital.de/news/neues-jahrbuch-polen-2012-uber-die-regionen-polens/</guid>
		<description><![CDATA[Alljährlich gibt das Deutsche Polen Institut (DPI) das Jahrbuch Polen heraus. Thema der neuesten Ausgabe sind diesmal die unterschiedlichen Regionen Polens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><img src="/bilder/jahrbuch-polen-2012.jpg" width="240" alt="Jahrbuch Polen 2012" />
<p>Jahrbuch Polen 2012</p>
</div>
<p>Polen ist ein Land regionaler Vielfalt. Als Trennlinie zwischen dem Westen und dem Osten des Landes gilt seit Jahrzehnten die Weichsel. Die traditionellen Nahtstellen an den historischen Grenzen der Teilungsgebiete des 19. Jahrhunderts – zwischen dem ehemaligen Kongresspolen, Galizien und den preußischen Ostprovinzen - sind bis heute in der kulturellen Landschaft sichtbar. Dazu kommt der Unterschied zwischen Stadt und Land, der jedoch allmählich an Bedeutung zu verlieren scheint. Zunehmend wird von der Unterscheidung zwischen Metropolen und der »Provinz« gesprochen, die geografisch nicht genau zu fassen ist. Darüber werden strukturelle Divergenzen zwischen Nachbarstädten und -gemeinden entdeckt. Sie ergeben sich aus Faktoren wie der Qualität der Verkehrswege, der Leistungsfähigkeit der Behörden oder der Aktivität der Bürger.</p>
<p>Das aktuelle Jahrbuch Polen 2012 Regionen sucht einen  Zugang zu dem facettenreichen Bild der polnischen Regionen. Während Józef Krzyk die Selbstverwaltungsreform von 1990 als einen bedeutenden Erfolg würdigt, weist Iwona Sagan in ihrer Einschätzung der aktuellen Debatte über Polen A und Polen B auf erhebliche Diskursdefizite und die Arroganz der »Bessergestellten in den Metropolen« hin. Deren Postulat, die wenigen EU-Mittel für die Entwicklung der zentralen »Wirtschaftsmotoren« aufzuwenden, während andere Gebiete ökonomisch vernachlässigt würden, hält sie für bedenklich. Die grobe Einteilung in ein entwickeltes „Polen A“ und ein mit Strukturproblemen behaftetes „Polen B“ lässt sich auch in den politischen Präferenzen der Bevölkerung feststellen, wie Janusz A. Majcherek feststellt. Es klingt paradox, dass gerade Menschen in den ehemals deutschen Ostgebieten, deren Vorfahren aus den polnischen »Kresy« (östliches Grenzland) kamen, wo sie keine allzu großen Erfahrungen mit einer demokratischen politischen Kultur hatten machen können, heute ebendiese in einem bemerkenswerten Maße selbst entwickeln. Über diese Regionen, die lange Zeit in Polen als »wiedergewonnen« galten, und über den schwierigen Weg der dort angesiedelten Bevölkerung zu einem positiven Grundverständnis, ja bisweilen sogar zu einer Vereinnahmung der dortigen »kulturellen Landschaft«, schreibt Jacek Schmidt. Regionale politische Besonderheiten Oberschlesiens, unter besonderer Berücksichtigung der dortigen Autonomiebewegung, stellt Krzysztof Karwat in seinem Beitrag vor. Über literarische und kulturelle Landschaften als Ausdruck einer Besonderheit der polnischen »Grenzland-Literatur« denkt Hans-Christian Trepte nach. Neben anderen Themen verdient der Essay von Szczepan Twardoch besondere Aufmerksamkeit, in dem der Autor sein eigenwilliges „Schlesisch-Sein“ zu einer „Identität der Einsamkeit“ erklärt.</p>
<p>Im Literaturteil wird ein Fragment des Romans &#8220;Die fünfte Himmelsrichtung&#8221; von Kazimierz Kutz präsentieret. Darüber hinaus stellt das Jahrbuch Texte von Daniel Odija, Mariusz Sieniewicz, Kazimierz Brakoniecki und Michał Olszewski vor.</p>
<p><b>Jahrbuch Polen 2012 Regionen</b><br />
Herausgegeben vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt, Wiesbaden 2012,<br />
190 Seiten,<br />
Preis: 11,80 € (Abo 9 €) ISBN 978-3-447-06649-5<br />
<a href="http://www.deutsches-polen-institut.de/">www.deutsches-polen-institut.de</a><br />
Bestellung: verlag@harrassowitz.de oder kaluza@dpi-a.de</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.polen-digital.de/news/neues-jahrbuch-polen-2012-uber-die-regionen-polens/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Wahl eines Herzens oder Joachim Gauck in Polen</title>
		<link>http://www.polen-digital.de/news/die-wahl-eines-herzens-oder-joachim-gauck-in-polen/</link>
		<comments>http://www.polen-digital.de/news/die-wahl-eines-herzens-oder-joachim-gauck-in-polen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 08:27:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Gruntkowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.polen-digital.de/news/die-wahl-eines-herzens-oder-joachim-gauck-in-polen/</guid>
		<description><![CDATA[Erstes Ziel für einen Auslandsbesuch des neuen deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck war Polen. Für Gauck war es die Wahl seines Herzens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><img src="/bilder/gauck.jpg" width="240" alt="Bundespräsident Joachim Gauck" />
<p>Bundespräsident Joachim Gauck<br />Foto: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:2011_Joachim_Gauck-2.jpg&#038;filetimestamp=20120222232548" target="_blank" rel="nofollow">J. Patrick Fischer</a>/<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank" rel="nofollow">Lizenz</a></p>
</div>
<p>Herz und Freiheit und Chopin&#8230; Am späten Nachmittag, am Montag dem 26. März begann der erste ausländische Staatsbesuch des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck in der polnischen Hauptstadt Warszawa. Der polnische Präsident Bronisław Komorowski begrüßte herzlich seinen eben erst am Freitag vereidigten deutschen Amtskollegen im Schloss Belvedere. Dem festlichen Abendessen folgte ein Chopinkonzert.</p>
<p>Am zweiten Besuchstag (Gauck blieb mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt zwei Tage in Polen) standen auf dem Plan außer Frühstück: eine Pressekonferenz der beiden Präsidenten, ein Treffen mit dem polnischen Premier Donald Tusk und schließlich eines im polnischen Parlament mit der ersten weiblichen Sejmmarschall Ewa Kopacz. Der ganze Besuch hatte einen Arbeitscharakter. Besprochen wurden die deutsch-polnische Wirtschaftszusammenarbeit, Beziehungen zwischen den beiden Ländern und aktuelle Themen die EU betreffend. </p>
<p>Einige Mal fiel das Wort Herz in unterschiedlichen Variationen. Gauck bedankte sich von ganzem Herzen, dass er mit seiner ersten Visite nach Polen kommen konnte, Komorowski sprach davon, dass außer politischem Kalkül auch Empfindungen des Herzens zählen. Das deutsche Staatsoberhaupt sagte, dass die Entscheidung, nicht Frankreich, sondern Polen mit seinem Antrittsbesuch zu beehren, nicht nur politisch motiviert, im Zusammenhang mit der französischen Wahlkampagne, sondern auch gefühlsmäßig war. Polen war „die Wahl seines Herzens“. </p>
<p>Komorowski schenkte Gauck das Solidarność-Wahlplakat von 1989, worauf dieser zugab, dass er es nicht nur kenne, sondern auch bereits besitze – es hängt in seiner Wohnung. Bei diesem Bekenntnis dürfte so manches polnische Herz höher geschlagen haben.  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.polen-digital.de/news/die-wahl-eines-herzens-oder-joachim-gauck-in-polen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Der Weltfrauentag in Polen</title>
		<link>http://www.polen-digital.de/news/der-weltfrauentag-in-polen/</link>
		<comments>http://www.polen-digital.de/news/der-weltfrauentag-in-polen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 15:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Gruntkowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.polen-digital.de/news/der-weltfrauentag-in-polen/</guid>
		<description><![CDATA[Auf der polnischen politischen Szene hat der internationale Frauentag wieder an Popularität gewonnen. Der Premier und der Vizepremier werben um die Gunst der Wählerinnen mit roten Tulpen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Zeiten der Volksrepublik Polen in Schulen und Betrieben gefeiert, waren es hauptsächlich Nelken, meist rote. Rote, nur diesmal Tulpen, hielt in seinen Händen dieses Jahr der polnische Premier Donald Tusk (PO) während seiner Internetrede, die er an die lieben Damen („Drogie Panie“) adressierte. (Ebenso gewappnet wandte sich an den weiblichen Teil des Elektorats der Vizepremier aus der Koalitionspartei PSL Waldemar Pawlak.) Es ging nicht nur um ein schönes Bild und wohlgemeinte Wünsche, sondern auch, wenn nicht sogar vor allem, um das in den letzten Wochen häufig diskutierte Thema der geplanten Verlängerung und Gleichstellung des Rentenalters von Frauen und Männern. Kein anderer Politiker hat sich während des letzten Monats so oft an Frauen wie der Ministerpräsident gewandt (u. a. zwei Treffen mit dem Frauenkongress).</p>
<p>Die Opposition will sich natürlich an dem Kampf um die Stimmen der Damen, und auch der Feministinnen beteiligen. Von Blumenaktionen haben jedoch PiS und Solidarna Polska abgesehen. Wie erwartet bunt aufgefallen ist die Palikot-Bewegung, deren Mitglieder nach dem durch Wanda Nowicka modifizierten Vorschlag von Palikot „Wir wollen Blumen und wir wollen Präservative“, Tulpen und Präservative verteilten. Während Nowicka, seit November 2011 Vizemarschall des polnischen Sejm, ihrer Liebe zur Blumen Ausdruck verlieh, protestierten ihre Gegner vor dem Parlament - unter anderem gegen ihre Pläne, Schwangerschaftsabtreibungen zu legalisieren.</p>
<p>Für viele Frauen der wichtigste Satz des Tages, einer aus der Rede des Ministerpräsidenten „Man muss sich das ganze Jahr Mühe geben“. Ja, Mann muss, Mann sollte, wäre nett.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.polen-digital.de/news/der-weltfrauentag-in-polen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die polnische Filmregisseurin Agnieszka Holland auf Oscar-Kurs</title>
		<link>http://www.polen-digital.de/news/die-polnische-filmregisseurin-agnieszka-holland-auf-oscar-kurs/</link>
		<comments>http://www.polen-digital.de/news/die-polnische-filmregisseurin-agnieszka-holland-auf-oscar-kurs/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 17:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Gruntkowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.polen-digital.de/news/die-polnische-filmregisseurin-agnieszka-holland-auf-oscar-kurs/</guid>
		<description><![CDATA[Ihr Film mit dem schlichten Titel „W ciemności“ („In Darkness“) wurde am 24. Januar für den Oscar nominiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer von fünf in der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film - polnischen Filmkennern nach einer der Favoriten. Von Agnieszka Holland, der „Macherin“ von „Der geheime Garten“ und „Washington Square“, seit Jahren in den USA lebend. Ein realistisches und aussagekräftiges Bild; die Geschichte eines kleinen Betrügers Leopold Socha, eines kleinen Mannes mit einer schweren Kindheit, der während des 2. Weltkrieges in der Kanalisation von Lemberg Juden versteckt. Einer der Darsteller, Marcin Bosak, hat speziell für seine Rolle in diesem Film Jiddisch gelernt. „Es war ein großes Problem, die Emotionen in komplett anderen Lauten auszudrücken“, sagt er. Eine der Heldinnen des Dramas, Krystyna Chiger, damals ein kleines Mädchen, das sich 14 Monate lang versteckt hatte, sah den Film und kann sich gut an den Kanalarbeiter Leopold Socha erinnern - spricht von seiner Wandlung als Mensch. Auch Andrzej Wajda („Der Mann aus Eisen“, „Das Massaker von Katyn“) sieht bei der Preisverleihung gute Chancen für dieses Werk. Ein Film, der eine wahre Geschichte erzählt – eine Filmart, die vielleicht immer wichtiger wird, da nicht mehr viele Zeitzeugen dieser Ereignisse unter uns sind. Und in Anbetracht der Tatsache, dass, wie die Umfragen anlässlich des 27.01. gezeigt haben, für viele mittlerweile Worte wie Auschwitz kein Begriff mehr sind. </p>
<p>Ebenfalls nominiert, in der Kategorie beste Kamera, Janusz Kamiński (erster Oscar 1994 für „Schindlers Liste“) für den Steven Spielberg-Film „Gefährten“.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.polen-digital.de/news/die-polnische-filmregisseurin-agnieszka-holland-auf-oscar-kurs/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>WOSP 2012: Die populäre Spendenaktion geht in die 20. Runde</title>
		<link>http://www.polen-digital.de/news/wosp-2012-die-populare-spendenaktion-geht-in-die-20-runde/</link>
		<comments>http://www.polen-digital.de/news/wosp-2012-die-populare-spendenaktion-geht-in-die-20-runde/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 09:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Gruntkowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.polen-digital.de/news/wosp-2012-die-populare-spendenaktion-geht-in-die-20-runde/</guid>
		<description><![CDATA[Und sie spielte wieder, die Wielka Orkiestra Świątecznej Pomocy, zu Deutsch: Großes Orchester der Weihnachtshilfe und das zum runden zwanzigsten Mal! Ein Jubiläum eines Ereignisses, auf das Polen zu Recht stolz sein kann
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um 9.00Uhr  in Zakopane,  der Winterhauptstadt Polens, fing es wie alljährlich, traditionell am 2. Januarsonntag an. Das bekannte Gesicht, die bekannte rote Brille – Jurek Owsiak mit dem diesjährigen Motto abgekürzt „Wir spielen mit Pomp“. Das Ziel der Spendenaktion: Geräte zur Lebensrettung von Frühgeborenen und Insulinpumpen für zuckerkranke Schwangere. Der morgendliche Aufbruch der Volontäre. Konzerte, Sportveranstaltungen und andere Events von Morgen bis Mitternacht im Land und Ausland – von den USA bis zu dem polnischen Militärstützpunkt in Afghanistan. Auch traditionsgemäß mit dem Höhepunkt um 20.00 Uhr – das Feuerwerk „das Licht zum Himmel“ durch alle größeren Städte Polens. Im Fernsehstudio ein hoher Besuch: Das Präsidentenpaar. Das von den polnischen Fluglinien zur Verfügung gestellte Flugzeug mit dem großen Dirigenten eskortiert von zwei F16 Jagdflugzeugen. Also man kann wirklich sagen, das Orchester spielte, flog, fuhr, lief und schwamm – Krakauer Winterbader sammelten im Wasser, die Stadt Białystok mit einem Zug auf einer historischen Traktion, Wrocław spendete nicht nur Geld, sondern wörtlich Blut – es wurde eine Feldblutspendenstelle eingerichtet.</p>
<p>Wie immer gut vertreten dabei die polnischen Spitzensportler – im Internet laufen noch einige der zahlreichen Auktionen. Bis Ende Januar kann man den Porsche von Adam Małysz ersteigern, außerdem ein Ticket für das Eröffnungsspiel für EURO 2012, Einladung und Flug zu einem Spiel von NBA-Stars von Marcin Gortat, oder für Wasser-/Militärfans eine Fahrt mit einem Minentransporter inklusive Übungen der Kriegsmarine. Das Ergebnis: Auf der Pressekonferenz am Montag gab Jurek Owsiak die bereits gesammelten mehr als 40,2 Millionen Zloty bekannt, was Grund zur Hoffnung gibt, den letztjährigen Rekord von 47,25 Millionen zu brechen. Die Stäbe haben für die Abrechnung Zeit bis Ende Februar. Die Endsumme wird also frühestens in ein paar Wochen feststehen. Wir sind gespannt. Danke allen, die mitgeholfen haben und auf Wiedersehen bei Woodstock! (Fühl Dich eingeladen).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.polen-digital.de/news/wosp-2012-die-populare-spendenaktion-geht-in-die-20-runde/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Justyna Kowalczyk gewinnt die Tour de Ski 2011/12</title>
		<link>http://www.polen-digital.de/news/justyna-kowalczyk-gewinnt-die-tour-de-ski-201112/</link>
		<comments>http://www.polen-digital.de/news/justyna-kowalczyk-gewinnt-die-tour-de-ski-201112/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 09:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Müller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.polen-digital.de/news/justyna-kowalczyk-gewinnt-die-tour-de-ski-201112/</guid>
		<description><![CDATA[Die Polin Justyna Kowalczyk hat ihren Titel bei der Tour de Ski verteidigt. Mit drei Siegen in Folge ist sie nun alleinige Rekordhalterin des schweren Ski-Langlauf-Etappenrennens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neun Langlauf-Etappen mit zum Teil schweren Anstiegen in elf Tagen sind wahrlich kein Zuckerschlecken für die Wintersport-Athleten, die alljährlich an der Tour de Ski teilnehmen – ein Etappenrennen in Anlehnung an die Tour de France im Radsport. Verschiedene Läufe wie Verfolgung, Skiathlon oder Sprint müssen sowohl im klassischen als auch im freien Laufstil bewältigt werden.</p>
<p>Die Polin Justyna Kowalczyk konnte sich nun schon zum dritten Mal in Folge bei der strapaziösen Laufserie durchsetzen. Insgesamt benötigte sie 2 Stunden 52 Minuten und 45 Sekunden für die neun Etappen und fuhr einen Vorsprung von rund 28 Sekunden auf die Zweitplazierte Norwegerin Marit Björgen heraus. Dritte wurde die Vorjahreszweite aus Norwegen Therese Johaug mit einem deutlichen Rückstand von fast vier Minuten.</p>
<p>Den Sieg machte Justyna Kowalczyk allerdings erst am letzten Anstieg auf die Alpe Cermis perfekt. Etwa 2,5 Kilometer vor dem Ziel ging es für die beiden Kontrahentinnen steil rund 400 Höhenmeter bergauf. Björgen konnte Kowalczyk auf den Serpentinen nach etwa einem Kilometer nicht mehr folgen und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen.   </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.polen-digital.de/news/justyna-kowalczyk-gewinnt-die-tour-de-ski-201112/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Zwei Stürme in Polen</title>
		<link>http://www.polen-digital.de/news/zwei-sturme-in-polen/</link>
		<comments>http://www.polen-digital.de/news/zwei-sturme-in-polen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 19:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Gruntkowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle News]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.polen-digital.de/news/zwei-sturme-in-polen/</guid>
		<description><![CDATA[Der eine Sturm, der am Montag dem 28.11. vor 3 Tagen tobte - mit ca. 200.000 Verbrauchern ohne Strom, hauptsächlich im Norden und Osten Polens - und der politische, der seit 3 Tagen tobt - seit Radosław Sikorskis Auftritt in Berlin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>24 Stunden lang Wind, etliche Feuerwehreinsätze, zum Glück keine Toten, ein paar Verletzte und ca. 200.000 Abnehmer ohne Strom – ein summa summarum glimpfliches Fazit des  Montagssturms in weiten Teilen Polens. </p>
<p>Um einiges heftiger das politische Gewitter und stellenweise Hagel, die auf den Kopf des Chefs der polnischen Diplomatie Radosław Sikorski seitens PiS und Solidarna Polska niederprasselten. Seit seinem Berliner Auftritt bei der Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin inkl. Vorschläge für eine EU-Reform wird in Polen heftig debattiert. Der Ministerpräsident schweigt, der Präsident lobt Sikorskis Rede als wesentlich und notwendig, wäre ihr nur eine Debatte im Land vorausgegangen, und Jarosław  Kaczyński beschuldigt ihn, die polnische Souveränität zu beschränken, die ehemalige Außenministerin (in der PiS-Regierung) Anna Fotyga spricht gar vom Unterwerfen polnischer Souveränität. Die Worte Staatstribunal fallen. „I fear German power less then I am beginning to fear German inactivity“ (Ich fürchte weniger Deutschlands Macht, als ich beginne seine Untätigkeit zu fürchten) ist wohl hauptsächlich der Satz, an dem sich PiS und Solidarna Polska stören, deren Antrag auf Misstrauensvotum für den Außenminister bereits im polnischen Parlament vorliegt. Dabei fürchtet auch der durchschnittliche Pole (rund 70% laut einer Umfrage) die deutsche Dominanz in Europa nicht.</p>
<p>Wichtig bei Sikorskis Auftritt: Zeit – das Ende der polnischen EU-Ratspräsidentschaft, Ort: Berlin und Inhalt – wenn dieser auch umstritten bleibt, eines zeigte der polnische Außenminister – Mut.  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.polen-digital.de/news/zwei-sturme-in-polen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Der Herbst 2011 in Polen - eine bewegte Zeit</title>
		<link>http://www.polen-digital.de/news/der-herbst-2011-in-polen-eine-bewegte-zeit/</link>
		<comments>http://www.polen-digital.de/news/der-herbst-2011-in-polen-eine-bewegte-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 19:45:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Gruntkowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.polen-digital.de/news/der-herbst-2011-in-polen-eine-bewegte-zeit/</guid>
		<description><![CDATA[Parlamentswahlen mit mehr und weniger erwarteten Ergebnissen, der am 11.11.2011 gefeierte Unabhängigkeitstag (leider nicht ohne Ausschreitungen) und jetzt der „Abgang“ der 3 Musketiere aus der Kaczyński-Partei (man kann sie getrost so nennen) PiS.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit den Parlamentswahlen am 09. Oktober mit mehr oder weniger erwarteten Ergebnissen ist in Polen immer was los. Erwartet der recht deutliche Sieg der rechtsliberalen Partei Bürgerplattform über die rechtskonservative Partei Recht und Gerechtigkeit mit 39 gegenüber knapp 30 % der Stimmen. Nicht ganz so erwartet: Der Einzug als drittstärkste Kraft ins polnische Parlament (und damit sowohl vor dem Koalitionspartner PO’s der Polnischen Volkspartei als auch dem Bund der Demokratischen Linken, deren Parteichef nach dem für die Linken enttäuschenden Resultat seinen Rücktritt erklärt hat) der noch frischen, gerade mal im Juni 2011 registrierten Palikot-Bewegung. Ihr Gründer, ein ehemaliges Mitglied der Bürgerplattform, erfolgreicher Geschäftsmann und zur Zeit die schillerndste Gestalt auf der polnischen Politikszene, konnte wirklich mit dem Ergebnis zufrieden sein – rund 10% beim Wahldebüt – vielleicht auch ein Zeichen für einen gedanklichen Wandel im katholischen Polen – einen Wandel zu mehr Laizismus.</p>
<p>Zufrieden konnte auch Donald Tusk, einer der Mitbegründer der PO, der ehemalige und neue Ministerpräsident, sein – seit der Wende 1989 bis jetzt pflegten die polnischen Wähler eine Partei nach einer (verkürzten – eine stolze Zahl von 13 Ministerpräsidenten) Wahlperiode die regierende Partei abzuwählen. Tusk gelang also, trotz Smolensk und Hochwasser, ein Kunststück (ein Wermutstropfen - bei einer Wahlbeteiligung von gerade mal 49 %). Um so größer jetzt natürlich die Erwartungen und der Druck. Erwartet wird mit Spannung sein Exposé am Freitag, dem 18.11: Was wird mit Reformen, Steuererhöhungen, Budgetkürzungen?</p>
<p>Im Schatten dieser Erwartungen und Befürchtungen interessante Ereignisse in der stärksten Oppositionspartei: Hier ist der Rausschmiss (Ausschluss) der prominenten Drei DAS Thema, vor allem Ziobros und Kurskis – des Entdeckers des Opas aus der Wehrmacht (in Polen fast schon ein geflügeltes Wort: News über Tusks Großvater, der angeblich freiwillig in der Wehrmacht gekämpft haben soll, hat während der Präsidentschaftswahlkampagne 2005 für viel Aufsehen gesorgt). Hilft der Brief Zbigniew Ziobros, in welchem er fordert, den Parteikongresses einzuberufen und die Entscheidung über den Ausschluss zu widerrufen, und die Solidarität der 17 Parteikollegen, die unter dem Namen Solidarna Polska einen eigenen Klub gegründet (jedoch die Partei nicht verlassen) haben? Darüber ein interessantes Feuilleton in der letzten Wochenzeitschrift „Polityka“ mit dem Titel „Stimme seines Herrn“.</p>
<p>Wie auch immer die Entscheidung fällt, eines ist sicher – es wird nicht langweilig.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.polen-digital.de/news/der-herbst-2011-in-polen-eine-bewegte-zeit/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Tusk bleibt Ministerpräsident in Polen: PO gewinnt Wahlen</title>
		<link>http://www.polen-digital.de/news/tusk-bleibt-ministerprasident-in-polen-po-gewinnt-wahlen/</link>
		<comments>http://www.polen-digital.de/news/tusk-bleibt-ministerprasident-in-polen-po-gewinnt-wahlen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 16:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Müller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.polen-digital.de/news/tusk-bleibt-ministerprasident-in-polen-po-gewinnt-wahlen/</guid>
		<description><![CDATA[Nach den Parlamentswahlen am Sonntag dürfte nun feststehen, dass der bisherige polnische Ministerpräsident Donald Tusk auch in Zukunft das Land weiter regieren wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast 40 Prozent der Stimmen konnte Ministerpräsident Donald Tusk am Sonntag für sich und seine Bürgerplattform PO verbuchen und wird damit wohl auch die nächsten vier Jahre Polen zusammen mit der Bauernpartei PSL regieren, die gut 8 Prozent der Stimmen erlangen konnte. Wenn die Koalitionsgespräche positiv enden sollten, wovon eigentlich jeder ausgeht, so können die Parteien 234 der 460 Sitze im Sejm verbuchen. Es wäre das erste Mal im demokratischen Polen, dass eine Regierungskoalition ein zweites Mal in die Regierungsverantwortung gewählt werden würde. Die Wahlbeteiligung lag allerdings nur bei rund 49 Prozent.</p>
<p>Die Ausarbeitung des Koalitionsvertrags wird mit Sicherheit noch einige Zeit dauern. Bis zum Jahresende soll es nach dem Willen Tusks aber keine Veränderungen in der Regierung geben. Erst danach, also nach Beendigung der polnischen EU-Ratspräsidentschaft sind weitreichende Kabinettsänderungen möglich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.polen-digital.de/news/tusk-bleibt-ministerprasident-in-polen-po-gewinnt-wahlen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Schlacht des Jahrhunderts oder 40:40:10</title>
		<link>http://www.polen-digital.de/news/die-schlacht-des-jahrhunderts-oder-404010/</link>
		<comments>http://www.polen-digital.de/news/die-schlacht-des-jahrhunderts-oder-404010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 13:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Gruntkowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.polen-digital.de/news/die-schlacht-des-jahrhunderts-oder-404010/</guid>
		<description><![CDATA[Der 40-jährige Vitali Klitschko holt sich in der 10. Runde gegen den Polen Adamek seinen 40. Sieg.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstagabend, dem 10.09., fiebern im ausverkauften Wrocławer (Breslauer) Stadion ca. 42 000 Tausend Fans mit ihrem Landsmann mit. Es ist der erste WM-Kampf im Schwergewicht, der in Polen ausgetragen wird und der Gegner &#8230; auch nicht ohne. Hat der 12 Kilogramm leichtere und 14 Zentimeter kleinere Herausforderer Tomasz Adamek überhaupt realistische Chancen gegen den Altmeister?</p>
<p>Egal wie es ausgeht, es bleibt ein Ereignis, es ist auch der Höhepunkt der Profiboxgala. Adamek hat 44 seiner 45 Kämpfe für sich entscheiden können, 28 davon durch Knockout, doch, auch in Anbetracht seiner körperlichen Nachteile, reicht das gegen den älteren der Klitschko-Brüder? Laut dem Meinungsforschungsinstitut TNS OBOP haben durchschnittlich 1,15 Millionen polnische Fans das Duell auf dem deutschen Privatsender RTL verfolgt – in Polen war der Kampf nur im pay-per-view System zu sehen, ansonsten natürlich in Pubs, Kneipen und Kinos.</p>
<p>Schließlich ist es soweit. Der Gong. In der zweiten Runde wackelt der 6 Jahre jüngerer Gegner Klitschkos nach 2 Treffern bereits, kann sich jedoch fangen und so bis zur zehnten Runde durchhalten, in der (es ist 23.50 Uhr) der Kampf vom italienischen Ringrichter Massimo Barravecchio abgebrochen wird – technischer K.o.</p>
<p>Vitali (schwere Kost – können Sie sich an die Milchschnitte-Werbung erinnern?) verteidigt erwartungsgemäß seinen WBC-Titel. Und Tomasz Adamek rutscht von Position 4 auf 6 im Schwergewichtsranking des Boxexperten Dan Rafael. „Ich habe gegen den Weltmeister verloren. (&#8230;) Ich war sauer auf mich, dass ich die Fans enttäuscht habe“ – schreibt er nachher auf seinem Blog. So oder so, wahre Fans werden ihn für seine Ausdauer und seinen Mut bewundern. Und mit einem Sieg ernsthaft zu liebäugeln, wäre vielleicht doch zu verwegen gewesen.</p>
<p>Und wenn ich mir ein bisschen Lokalpatriotismus erlauben darf – Wrocław (Bewerbung um die kleine Expo, Euro 2012, Wratislawia Cantans, die Jahrhunderthalle &#8230;) ist immer eine Reise wert. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.polen-digital.de/news/die-schlacht-des-jahrhunderts-oder-404010/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

