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	<title>Polen Digital</title>
	<link>http://www.polen-digital.de</link>
	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 17:34:32 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Die polnische Filmregisseurin Agnieszka Holland auf Oscar-Kurs</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 17:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Gruntkowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr Film mit dem schlichten Titel „W ciemności“ („In Darkness“) wurde am 24. Januar für den Oscar nominiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer von fünf in der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film - polnischen Filmkennern nach einer der Favoriten. Von Agnieszka Holland, der „Macherin“ von „Der geheime Garten“ und „Washington Square“, seit Jahren in den USA lebend. Ein realistisches und aussagekräftiges Bild; die Geschichte eines kleinen Betrügers Leopold Socha, eines kleinen Mannes mit einer schweren Kindheit, der während des 2. Weltkrieges in der Kanalisation von Lemberg Juden versteckt. Einer der Darsteller, Marcin Bosak, hat speziell für seine Rolle in diesem Film Jiddisch gelernt. „Es war ein großes Problem, die Emotionen in komplett anderen Lauten auszudrücken“, sagt er. Eine der Heldinnen des Dramas, Krystyna Chiger, damals ein kleines Mädchen, das sich 14 Monate lang versteckt hatte, sah den Film und kann sich gut an den Kanalarbeiter Leopold Socha erinnern - spricht von seiner Wandlung als Mensch. Auch Andrzej Wajda („Der Mann aus Eisen“, „Das Massaker von Katyn“) sieht bei der Preisverleihung gute Chancen für dieses Werk. Ein Film, der eine wahre Geschichte erzählt – eine Filmart, die vielleicht immer wichtiger wird, da nicht mehr viele Zeitzeugen dieser Ereignisse unter uns sind. Und in Anbetracht der Tatsache, dass, wie die Umfragen anlässlich des 27.01. gezeigt haben, für viele mittlerweile Worte wie Auschwitz kein Begriff mehr sind. </p>
<p>Ebenfalls nominiert, in der Kategorie beste Kamera, Janusz Kamiński (erster Oscar 1994 für „Schindlers Liste“) für den Steven Spielberg-Film „Gefährten“.</p>
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		<title>WOSP 2012: Die populäre Spendenaktion geht in die 20. Runde</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 09:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Gruntkowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle News]]></category>

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		<description><![CDATA[Und sie spielte wieder, die Wielka Orkiestra Świątecznej Pomocy, zu Deutsch: Großes Orchester der Weihnachtshilfe und das zum runden zwanzigsten Mal! Ein Jubiläum eines Ereignisses, auf das Polen zu Recht stolz sein kann
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um 9.00Uhr  in Zakopane,  der Winterhauptstadt Polens, fing es wie alljährlich, traditionell am 2. Januarsonntag an. Das bekannte Gesicht, die bekannte rote Brille – Jurek Owsiak mit dem diesjährigen Motto abgekürzt „Wir spielen mit Pomp“. Das Ziel der Spendenaktion: Geräte zur Lebensrettung von Frühgeborenen und Insulinpumpen für zuckerkranke Schwangere. Der morgendliche Aufbruch der Volontäre. Konzerte, Sportveranstaltungen und andere Events von Morgen bis Mitternacht im Land und Ausland – von den USA bis zu dem polnischen Militärstützpunkt in Afghanistan. Auch traditionsgemäß mit dem Höhepunkt um 20.00 Uhr – das Feuerwerk „das Licht zum Himmel“ durch alle größeren Städte Polens. Im Fernsehstudio ein hoher Besuch: Das Präsidentenpaar. Das von den polnischen Fluglinien zur Verfügung gestellte Flugzeug mit dem großen Dirigenten eskortiert von zwei F16 Jagdflugzeugen. Also man kann wirklich sagen, das Orchester spielte, flog, fuhr, lief und schwamm – Krakauer Winterbader sammelten im Wasser, die Stadt Białystok mit einem Zug auf einer historischen Traktion, Wrocław spendete nicht nur Geld, sondern wörtlich Blut – es wurde eine Feldblutspendenstelle eingerichtet.</p>
<p>Wie immer gut vertreten dabei die polnischen Spitzensportler – im Internet laufen noch einige der zahlreichen Auktionen. Bis Ende Januar kann man den Porsche von Adam Małysz ersteigern, außerdem ein Ticket für das Eröffnungsspiel für EURO 2012, Einladung und Flug zu einem Spiel von NBA-Stars von Marcin Gortat, oder für Wasser-/Militärfans eine Fahrt mit einem Minentransporter inklusive Übungen der Kriegsmarine. Das Ergebnis: Auf der Pressekonferenz am Montag gab Jurek Owsiak die bereits gesammelten mehr als 40,2 Millionen Zloty bekannt, was Grund zur Hoffnung gibt, den letztjährigen Rekord von 47,25 Millionen zu brechen. Die Stäbe haben für die Abrechnung Zeit bis Ende Februar. Die Endsumme wird also frühestens in ein paar Wochen feststehen. Wir sind gespannt. Danke allen, die mitgeholfen haben und auf Wiedersehen bei Woodstock! (Fühl Dich eingeladen).</p>
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		<title>Justyna Kowalczyk gewinnt die Tour de Ski 2011/12</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 09:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Müller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Polin Justyna Kowalczyk hat ihren Titel bei der Tour de Ski verteidigt. Mit drei Siegen in Folge ist sie nun alleinige Rekordhalterin des schweren Ski-Langlauf-Etappenrennens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neun Langlauf-Etappen mit zum Teil schweren Anstiegen in elf Tagen sind wahrlich kein Zuckerschlecken für die Wintersport-Athleten, die alljährlich an der Tour de Ski teilnehmen – ein Etappenrennen in Anlehnung an die Tour de France im Radsport. Verschiedene Läufe wie Verfolgung, Skiathlon oder Sprint müssen sowohl im klassischen als auch im freien Laufstil bewältigt werden.</p>
<p>Die Polin Justyna Kowalczyk konnte sich nun schon zum dritten Mal in Folge bei der strapaziösen Laufserie durchsetzen. Insgesamt benötigte sie 2 Stunden 52 Minuten und 45 Sekunden für die neun Etappen und fuhr einen Vorsprung von rund 28 Sekunden auf die Zweitplazierte Norwegerin Marit Björgen heraus. Dritte wurde die Vorjahreszweite aus Norwegen Therese Johaug mit einem deutlichen Rückstand von fast vier Minuten.</p>
<p>Den Sieg machte Justyna Kowalczyk allerdings erst am letzten Anstieg auf die Alpe Cermis perfekt. Etwa 2,5 Kilometer vor dem Ziel ging es für die beiden Kontrahentinnen steil rund 400 Höhenmeter bergauf. Björgen konnte Kowalczyk auf den Serpentinen nach etwa einem Kilometer nicht mehr folgen und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen.   </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zwei Stürme in Polen</title>
		<link>http://www.polen-digital.de/news/zwei-sturme-in-polen/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 19:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Gruntkowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle News]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der eine Sturm, der am Montag dem 28.11. vor 3 Tagen tobte - mit ca. 200.000 Verbrauchern ohne Strom, hauptsächlich im Norden und Osten Polens - und der politische, der seit 3 Tagen tobt - seit Radosław Sikorskis Auftritt in Berlin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>24 Stunden lang Wind, etliche Feuerwehreinsätze, zum Glück keine Toten, ein paar Verletzte und ca. 200.000 Abnehmer ohne Strom – ein summa summarum glimpfliches Fazit des  Montagssturms in weiten Teilen Polens. </p>
<p>Um einiges heftiger das politische Gewitter und stellenweise Hagel, die auf den Kopf des Chefs der polnischen Diplomatie Radosław Sikorski seitens PiS und Solidarna Polska niederprasselten. Seit seinem Berliner Auftritt bei der Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin inkl. Vorschläge für eine EU-Reform wird in Polen heftig debattiert. Der Ministerpräsident schweigt, der Präsident lobt Sikorskis Rede als wesentlich und notwendig, wäre ihr nur eine Debatte im Land vorausgegangen, und Jarosław  Kaczyński beschuldigt ihn, die polnische Souveränität zu beschränken, die ehemalige Außenministerin (in der PiS-Regierung) Anna Fotyga spricht gar vom Unterwerfen polnischer Souveränität. Die Worte Staatstribunal fallen. „I fear German power less then I am beginning to fear German inactivity“ (Ich fürchte weniger Deutschlands Macht, als ich beginne seine Untätigkeit zu fürchten) ist wohl hauptsächlich der Satz, an dem sich PiS und Solidarna Polska stören, deren Antrag auf Misstrauensvotum für den Außenminister bereits im polnischen Parlament vorliegt. Dabei fürchtet auch der durchschnittliche Pole (rund 70% laut einer Umfrage) die deutsche Dominanz in Europa nicht.</p>
<p>Wichtig bei Sikorskis Auftritt: Zeit – das Ende der polnischen EU-Ratspräsidentschaft, Ort: Berlin und Inhalt – wenn dieser auch umstritten bleibt, eines zeigte der polnische Außenminister – Mut.  </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der Herbst 2011 in Polen - eine bewegte Zeit</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 19:45:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Gruntkowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Parlamentswahlen mit mehr und weniger erwarteten Ergebnissen, der am 11.11.2011 gefeierte Unabhängigkeitstag (leider nicht ohne Ausschreitungen) und jetzt der „Abgang“ der 3 Musketiere aus der Kaczyński-Partei (man kann sie getrost so nennen) PiS.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit den Parlamentswahlen am 09. Oktober mit mehr oder weniger erwarteten Ergebnissen ist in Polen immer was los. Erwartet der recht deutliche Sieg der rechtsliberalen Partei Bürgerplattform über die rechtskonservative Partei Recht und Gerechtigkeit mit 39 gegenüber knapp 30 % der Stimmen. Nicht ganz so erwartet: Der Einzug als drittstärkste Kraft ins polnische Parlament (und damit sowohl vor dem Koalitionspartner PO’s der Polnischen Volkspartei als auch dem Bund der Demokratischen Linken, deren Parteichef nach dem für die Linken enttäuschenden Resultat seinen Rücktritt erklärt hat) der noch frischen, gerade mal im Juni 2011 registrierten Palikot-Bewegung. Ihr Gründer, ein ehemaliges Mitglied der Bürgerplattform, erfolgreicher Geschäftsmann und zur Zeit die schillerndste Gestalt auf der polnischen Politikszene, konnte wirklich mit dem Ergebnis zufrieden sein – rund 10% beim Wahldebüt – vielleicht auch ein Zeichen für einen gedanklichen Wandel im katholischen Polen – einen Wandel zu mehr Laizismus.</p>
<p>Zufrieden konnte auch Donald Tusk, einer der Mitbegründer der PO, der ehemalige und neue Ministerpräsident, sein – seit der Wende 1989 bis jetzt pflegten die polnischen Wähler eine Partei nach einer (verkürzten – eine stolze Zahl von 13 Ministerpräsidenten) Wahlperiode die regierende Partei abzuwählen. Tusk gelang also, trotz Smolensk und Hochwasser, ein Kunststück (ein Wermutstropfen - bei einer Wahlbeteiligung von gerade mal 49 %). Um so größer jetzt natürlich die Erwartungen und der Druck. Erwartet wird mit Spannung sein Exposé am Freitag, dem 18.11: Was wird mit Reformen, Steuererhöhungen, Budgetkürzungen?</p>
<p>Im Schatten dieser Erwartungen und Befürchtungen interessante Ereignisse in der stärksten Oppositionspartei: Hier ist der Rausschmiss (Ausschluss) der prominenten Drei DAS Thema, vor allem Ziobros und Kurskis – des Entdeckers des Opas aus der Wehrmacht (in Polen fast schon ein geflügeltes Wort: News über Tusks Großvater, der angeblich freiwillig in der Wehrmacht gekämpft haben soll, hat während der Präsidentschaftswahlkampagne 2005 für viel Aufsehen gesorgt). Hilft der Brief Zbigniew Ziobros, in welchem er fordert, den Parteikongresses einzuberufen und die Entscheidung über den Ausschluss zu widerrufen, und die Solidarität der 17 Parteikollegen, die unter dem Namen Solidarna Polska einen eigenen Klub gegründet (jedoch die Partei nicht verlassen) haben? Darüber ein interessantes Feuilleton in der letzten Wochenzeitschrift „Polityka“ mit dem Titel „Stimme seines Herrn“.</p>
<p>Wie auch immer die Entscheidung fällt, eines ist sicher – es wird nicht langweilig.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Tusk bleibt Ministerpräsident in Polen: PO gewinnt Wahlen</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 16:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Müller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den Parlamentswahlen am Sonntag dürfte nun feststehen, dass der bisherige polnische Ministerpräsident Donald Tusk auch in Zukunft das Land weiter regieren wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast 40 Prozent der Stimmen konnte Ministerpräsident Donald Tusk am Sonntag für sich und seine Bürgerplattform PO verbuchen und wird damit wohl auch die nächsten vier Jahre Polen zusammen mit der Bauernpartei PSL regieren, die gut 8 Prozent der Stimmen erlangen konnte. Wenn die Koalitionsgespräche positiv enden sollten, wovon eigentlich jeder ausgeht, so können die Parteien 234 der 460 Sitze im Sejm verbuchen. Es wäre das erste Mal im demokratischen Polen, dass eine Regierungskoalition ein zweites Mal in die Regierungsverantwortung gewählt werden würde. Die Wahlbeteiligung lag allerdings nur bei rund 49 Prozent.</p>
<p>Die Ausarbeitung des Koalitionsvertrags wird mit Sicherheit noch einige Zeit dauern. Bis zum Jahresende soll es nach dem Willen Tusks aber keine Veränderungen in der Regierung geben. Erst danach, also nach Beendigung der polnischen EU-Ratspräsidentschaft sind weitreichende Kabinettsänderungen möglich.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die Schlacht des Jahrhunderts oder 40:40:10</title>
		<link>http://www.polen-digital.de/news/die-schlacht-des-jahrhunderts-oder-404010/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 13:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Gruntkowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 40-jährige Vitali Klitschko holt sich in der 10. Runde gegen den Polen Adamek seinen 40. Sieg.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstagabend, dem 10.09., fiebern im ausverkauften Wrocławer (Breslauer) Stadion ca. 42 000 Tausend Fans mit ihrem Landsmann mit. Es ist der erste WM-Kampf im Schwergewicht, der in Polen ausgetragen wird und der Gegner &#8230; auch nicht ohne. Hat der 12 Kilogramm leichtere und 14 Zentimeter kleinere Herausforderer Tomasz Adamek überhaupt realistische Chancen gegen den Altmeister?</p>
<p>Egal wie es ausgeht, es bleibt ein Ereignis, es ist auch der Höhepunkt der Profiboxgala. Adamek hat 44 seiner 45 Kämpfe für sich entscheiden können, 28 davon durch Knockout, doch, auch in Anbetracht seiner körperlichen Nachteile, reicht das gegen den älteren der Klitschko-Brüder? Laut dem Meinungsforschungsinstitut TNS OBOP haben durchschnittlich 1,15 Millionen polnische Fans das Duell auf dem deutschen Privatsender RTL verfolgt – in Polen war der Kampf nur im pay-per-view System zu sehen, ansonsten natürlich in Pubs, Kneipen und Kinos.</p>
<p>Schließlich ist es soweit. Der Gong. In der zweiten Runde wackelt der 6 Jahre jüngerer Gegner Klitschkos nach 2 Treffern bereits, kann sich jedoch fangen und so bis zur zehnten Runde durchhalten, in der (es ist 23.50 Uhr) der Kampf vom italienischen Ringrichter Massimo Barravecchio abgebrochen wird – technischer K.o.</p>
<p>Vitali (schwere Kost – können Sie sich an die Milchschnitte-Werbung erinnern?) verteidigt erwartungsgemäß seinen WBC-Titel. Und Tomasz Adamek rutscht von Position 4 auf 6 im Schwergewichtsranking des Boxexperten Dan Rafael. „Ich habe gegen den Weltmeister verloren. (&#8230;) Ich war sauer auf mich, dass ich die Fans enttäuscht habe“ – schreibt er nachher auf seinem Blog. So oder so, wahre Fans werden ihn für seine Ausdauer und seinen Mut bewundern. Und mit einem Sieg ernsthaft zu liebäugeln, wäre vielleicht doch zu verwegen gewesen.</p>
<p>Und wenn ich mir ein bisschen Lokalpatriotismus erlauben darf – Wrocław (Bewerbung um die kleine Expo, Euro 2012, Wratislawia Cantans, die Jahrhunderthalle &#8230;) ist immer eine Reise wert. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Polen-Deutschland: 2:2 in der PGE Arena in Gdańsk</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 09:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Gruntkowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein neues Stadion und ein alter Traum: Endlich einmal gegen Deutschland zu gewinnen! Auch dieses Mal ist er für die polnische Nationalelf leider nicht in Erfüllung gegangen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag, dem 06.09. trafen sich auf dem Rasen der neuen Ostsee-Arena in Gdańsk (Danzig) die drittbeste Mannschaft der Welt (und jüngste Europas) und der zukünftige EM-Gastgeber, eine &#8230; nicht ganz so hoch platzierte Mannschaft. Aber im Ernst, obwohl nur ein Freundschaftsspiel, die erste internationale Partie in dem für die Euro 2012 erbauten Stadion, nahm es die polnische Elf wirklich sehr ernst, und hoffte wahrscheinlich ganz leise die, milde ausgedrückt, Pechsträhne endlich zu durchbrechen – 16 Spiele: 12 deutsche Siege, 4 x Remis, kein einziger Sieg für Polen. Das letzte Unentschieden vor schlappen 33 Jahren (0:0), das letzte durch Zbigniew Boniek erzielte Tor datiert auf 1980 und das letzte Treffen – 0:2 durch den in Polen geborenen Lukas (Łukasz) Podolski 2008. In Anbetracht so einer Geschichte schien das 2:2 mit dem das Dienstagsspiel endete schon fast wie ein richtiger Erfolg.</p>
<p>Immerhin keine Niederlage und das Remis mit immerhin 2 Toren, zwei mal sogar in Führung gegangen, wenn auch das zweite mal durch einen Elfmeter. Womöglich wäre das Ergebnis ohne die wirklich gute Arbeit von FC Arsenal-Keeper Wojciech Szczęsny anders ausgefallen, aber schließlich ist ein guter Torwart dazu da – Tore zu verhindern. Auf der deutschen Seite die in Polen geborenen Klose und Podolski (kann noch Polnisch sprechen), auf der deutschen 2 „Dortmunder“(Błaszczykowki, Lewandowski) und ein „Kölner“ (Peszko). Man nehme noch dazu einige hundert Polizisten und einige Tausend Fans, die sich durch die aufgegrabenen Zufahrtsstraßen zum Stadion durchkämpfen mussten und schon ist das Bild dieses Testspiels vollständig. Die deutsche Mannschaft mit einigen Wechseln, die polnische etwas motivierter.</p>
<p>Wie wird es nächstes Jahr laufen? – Darauf kommt es an. Der polnische Traum bleibt vorerst unerfüllt, lebt jedoch weiter.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Andrzej Lepper ist tot</title>
		<link>http://www.polen-digital.de/news/andrzej-lepper-ist-tot/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 07:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Gruntkowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine der kontroversesten Persönlichkeiten der polnischen Politikszene, der Führer der Bauernpartei Samoobrona, Andrzej Lepper ist tot. Er hat sich am 5. August in seinem Parteibüro erhängt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andrzej Lepper, der langjährige (bis zu seinem Tod) Vorsitzende der populistischen Partei Samoobrona (Selbstverteidigung), wurde am Freitag, dem 05.08. gegen 17.00 von einem Familienmitglied im Parteibüro in Warschau tot aufgefunden. Alles deutete auf ein Selbstmord durch Erhängen hin, was gegen 21.00 bestätigt wurde. Es wurde kein Abschiedsbrief hinterlassen. Die Mitarbeiter des Büros der Samoobrona sowie die Personen, die mit ihrem Chef Kontakt hatten, wurden vernommen. Am Montag dem 08.08. hat man eine diesbezügliche Untersuchung eingeleitet, die von der Warschauer Appellationsstaatsanwaltschaft und der Generalstaatsanwaltschaft überwacht wird. Nichts deutete auf eine Einwirkung Dritter, man will jedoch überprüfen, ob nicht jemand den 57-jährigen Politiker dazu bewegt hat, sich das Leben zu nehmen.</p>
<p>Über den Verstorbenen kann man so einiges sagen und schreiben. Seine Vita, nicht immer politisch korrekt, dafür interessant und immer für Gesprächsstoff gut. Auf der öffentlichen Szene Anfang der 90er Jahre aufgetaucht, später bis zum Landwirtschaftsminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten Polens in der Koalitionsregierung von Jarosław Kaczyński aufgestiegen. Gründete 1992 die Gewerkschaft Samoobrona, die später in die gleichnamige Partei umgewandelt wurde. Bekannt geworden durch Organisieren von Straßenblockaden und Aufrufe zum Nicht-Zurückzahlen aufgenommener Kredite. Zweimal wegen ungebührlichen Verhaltens gegenüber den Staatsorganen angeklagt und zweimal freigesprochen. Und &#8230; im Laufe der Jahre immer besser gekleidet. Mit einer weiß-roten Krawatte (die polnischen Nationalfarben) und einer nicht gerade natürlich anmutenden Bräunung. In die viel diskutierte Sexaffäre verwickelt (wegen sexueller Nötigung verurteilt, Berufung eingelegt). Mit nicht erwähnenswertem Erfolg, dafür aber unermüdlich 4 Mal (zuletzt mit 1,28%) für das Amt des Staatspräsidenten kandidiert. </p>
<p>„Das war für uns ein Schock“ - sagte sein Parteimitarbeiter Janusz Maksymiuk – „Noch gestern deutete nichts darauf hin, dass etwas Schlimmes passieren kann“. Die Partei PIS fordert in dieser Angelegenheit die Einberufung einer Sitzung der Sejm-Kommission für Gerechtigkeit und Menschenrechte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Katyn vor dem Gerichtshof in Straßburg - im Oktober ist es soweit</title>
		<link>http://www.polen-digital.de/news/katyn-vor-dem-gerichtshof-in-strasburg-im-oktober-ist-es-soweit/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 10:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malgorzata Gruntkowski</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat – entgegen dem Standpunkt Russlands – entschieden, die Klage der „Katyner Familien“ (einer Angehörigengemeinschaft der Opfer von Katyn), die eine Rehabilitation ihrer im Wald von Katyn erschossenen Vorfahren fordert, doch zu prüfen, genauer: Zwei Klagen wurden für zulässig erklärt. Die Verhandlung ist für Anfang Oktober geplant.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Massaker von Katyn, einer der schwierigsten Momente der polnisch-russischen Geschichte und in der Volksrepublik Polen bis 1989 ein absolutes Tabuthema, ist seit der Wende zu einem der häufigst öffentlich diskutierten Ereignissen der neueren polnischen Geschichte geworden. Erst recht nach dem Flugzeugabsturz (Ziel – Gedenkfeier für die Opfer des Massakers von Frühjahr 1940) bei Smolensk vom 10. April des vergangenen Jahres. </p>
<p>Einer der Insassen des verunglückten Tu-154 war Andrzej Sariusz-Skąpski, der Vorsitzende der Föderation der Katyner Familien (und Sohn eines der Opfer – des Staatsanwalts Bolesław Skąpski). Seine Tochter, Nachfolgerin ihres Vaters als Vorsitzende der Föderation der Katyner Familien, Izabella Sariusz-Skąpska äußerte sich dazu:„Diese Entscheidung des Gerichtshofes ist ein Hinweis darauf, dass die Regulierung der Sache Katyn keine polnischen Flausen sind“, so der genaue Wortlaut. „Endlich kommt es dazu, dass die Russen sich auf irgendwelche Weise werden verneigen müssen, dass so etwas geschehen ist“, meinte die Tochter eines in Katyn ermordeten polnischen Offiziers (die Gesamtzahl der von den NKWD-Funktionären hingerichteten Kriegsgefangenen beläuft sich auf ca. 22.000, darunter waren etwa 15.000 Offiziere).</p>
<p>Ruhig und ausgewogen dafür die Worte des polnischen Vizeaußenministers Maciej Szpunar,  es werde eine öffentliche Verhandlung sein. Die polnische Regierung tritt in diesem Verfahren als dritte Partei auf, die eine die Kläger unterstützende Dokumentation vorstellen wird. Für die Verwandten der Katyn-Opfer bleibt es jetzt „einfach“ abzuwarten.</p>
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